Ein Ei, mehrere Meter Höhe und nur eine Chance: überleben oder zerbrechen. Im NAWI-Physik Unterricht haben wir, die Klasse 6b, uns der „Gravity Challenge“ gestellt. Ziel war es, ein rohes Ei aus der oberen Aula in den Schulhof fallen zu lassen, ohne dass es kaputtgeht. Die Herausforderung war jedoch, dass das Ei den Boden berühren musste, also konnte man es nicht einfach in Watte oder ähnliches einwickeln, sondern musste sehr genau nachdenken, wie es funktionieren kann.
Jede Person in der Klasse musste auf eine eigene Idee kommen und eine eigene Konstruktion bauen, um das Ei unbeschädigt unten ankommen zu lassen.
Dann kam endlich der Tag, auf den wir alle gewartet haben, der Tag, an dem es sich entscheidet, ob wir gewinnen oder scheitern. Wir waren alle aufgeregt, weil keiner wusste, ob es funktionieren wird. Die ersten paar Konstruktionen scheiterten, aber dann kam plötzlich eine die alles veränderte, eine Konstruktion die nicht nur kreativ, sondern auch das Ei heil auf dem Boden aufkommen ließ. Danach funktionierte noch eine Konstruktion und da dachten wir alle, dass uns nichts mehr aufhalten kann. Aber da irrten wir uns. Alle anderen haben es leider nicht geschafft und nicht aus dem Grund, dass es zu schnell zu Boden gefallen ist, sondern weil das Ei den Boden nicht berührt hat.
Wir haben auch gesehen, dass es nicht nur eine richtige Lösung gibt, sondern viele verschiedene Wege, ein Problem anzugehen. Besonders interessant war, wie unterschiedlich die Ideen waren. Von einfach bis hin zu sehr kreativ.
Aber am Ende können wir alles sagen, auch wenn nicht alle Eier heil angekommen sind, war die Challenge ein voller Erfolg, weil sie gezeigt hat, wie wichtig Kreativität, Planung und Ausprobieren sind. Videoeindrücke gibt es hier.
Text: Stella Pulli 6B
Videos: Eliah Verlet 6B