Vom 29. Mai bis zum 3. Juni hatten wir das Vergnügen, eine wunderschöne Zeit in Zell am See zu verbringen. Bei der Ankunft nach einer mehrstündigen Busfahrt war von Erschöpfung keine Rede. Alle freuten sich darauf, dass es endlich losging. Wir wurden sehr freundlich im „Jugendclub Kitzsteinhorn“ aufgenommen und fühlten uns von Anfang an sehr wohl und willkommen.

Während der vier vollen Tage hatten wir die Möglichkeit, verschiedenste Aktivitäten, wie Klettern, Tanzen, Volleyball und einige Wassersportarten, zu betreiben. Jeden Tag verbachten wir jeweils drei Stunden mit diesem Programm. Unsere Freizeit gestalteten alle auf verschiedenste Art und Weise. Eine beliebte Nachmittagsaktivität war auf jeden Fall das Besuchen des nahegelegenen Einkaufszentrums, um mit Freunden und Freundinnen gemeinsam neues Gewand zu shoppen oder Snacks zu kaufen. Unsere Professorinnen Frau Professor Gabriele Sommer, Frau Professor Bettina Sommer und Frau Professor Barbara Eichwalder beschlossen einen Ausflug zum Zeller See und in die Altstadt zu machen. Wir hatten Glück, es war sonnig und warm, also perfekt für eine kleine Wanderung. Alle kamen mit Souvenirs für ihre Eltern und Freunde ins Hotel zurück. Egal ob man mit dem herabschauenden Hund beim Yoga mit Frau Professor Gabriele Sommer, bei einem spannenden Volleyballmatch, auf dem Kanu am Zeller See oder hoch oben an der Kletterwand an seine Grenzen ging – für jede und jeden war etwas dabei.

Das Wetter war grundsätzlich sehr verschieden. An den ersten zwei Tagen schien die Sonne, weshalb wir unsere Freizeit zum größten Teil im Pool verbrachten. Wenn es am Abend trocken und warm draußen war, setzten wir uns alle gerne zusammen, spielten Spiele gemeinsam oder erzählten von unseren Erfahrungen und Erlebnissen. Doch dann drehte sich alles, es regnete und regnete und regnete. Kurzzeitig zwischendurch hörte es auf zu schütten und es legte sich der Regen. Das schlechte Wetter verdarb uns aber nicht den Spaß, wir konnten dennoch die Sporthallen benutzen oder uns gegenseitig in verschiedensten Kartenspielen schlagen. Deswegen genossen alle nichtsdestotrotz die Tage sehr, die Gruppendynamik der beiden Klassen 6a und 6b wurde gestärkt und Freundschaften aufgebaut und gepflegt.

Text: Annika Haslinger (6a)

Fotos: Bettina Sommer