„Am Montag, dem 28. März, bekamen die 5a und die 6a im Rahmen des MKP-Unterrichts Besuch von zwei Vertretern der Gefangenenhilfe-Organisation „Amnesty International“. Kurt Hertl und Ahmad Abukharma brachten uns in jeweils dreistündigen Workshops spielerisch Menschenrechte näher. Zu Beginn erklärten sie uns mithilfe von Bildern und einem Video, wie diese NGO entstanden ist, und zeigten uns, welche Menschenrechte wir haben ...“ (Timna Sommer, 6a)

Menschenrechte – ihre Bedeutung und wie gefährdet sie eigentlich sind, wurde uns in den letzten Wochen angesichts des Angriffskrieges von Russland gegen die Ukraine wieder einmal auf schmerzliche Weise vor Augen geführt. Ob in einem Rollenspiel, in dem sie als „Marionetten“ mit Unterdrückung und Diskriminierung konfrontiert wurden, ob in der Diskussion von Konfliktsituationen oder der szenischen Darstellung einer Geschichte – durch solche theaterpädagogischen Impulse erlebten die Jugendlichen eine intensive Auseinandersetzung mit der großen Bandbreite dieser Thematik. In einer abschließenden Runde wurde die Frage, wie sie diese Situationen erlebt hatten, reflektiert. 
Von früheren Workshops dieser Art wusste ich, dass die Teilnehmer*innen sie als bereichernde Vertiefung zu Inhalten, die auch im Unterricht vorkommen, empfunden und besonders die persönliche Auseinandersetzung mit damit verbundenen Emotionen als bereichernd erfahren hatten. Dass dies auch diesmal wieder der Fall war, bezeugen die folgende Kommentare von Schülerinnen aus den beiden Klassen. 

 „Der Workshop hat mir die Augen geöffnet und mir geholfen, die Gefühle eines ausgestoßenen Menschen besser zu verstehen.“ (Anna Kaliwoda, 5a) 

 „Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig über die Menschenrechte zu lernen. Deswegen habe ich den „Amnesty International“-Workshop für sehr sinnvoll empfunden.“ (Lara Schlüter, 5a) 

 „Ich finde es wichtig über Menschenrechte zu diskutieren und sich darüber zu informieren. Durch den Workshop haben wir erfahren, mit welchen Menschenrechten wir täglich konfrontiert werden, die wir gar nicht wahrnehmen.“ (Elaine Hollerer, 5a) 

 „Meiner Meinung nach konnte man während des Workshops mit Spaß und einigen Spielen viel über Menschenrechte lernen. Ich finde, dass es sehr wichtig ist, über die verschiedenen Rechte und den Umgang mit ihnen Bescheid zu wissen.“ (Anna Schober, 5a) 

 „Nach drei Stunden, die viel zu schnell vergangen sind, hatten wir bessere Eindrücke über die Menschenrechte und haben uns auch als Klasse selber besser kennengelernt.“ (Johanna Thim, 6a) 

 „Wir haben auf schauspielerische Weise Konfliktsituationen erarbeitet.“ (Katharina Verra, 6a) 

 „Durch die Übungen haben wir unsere Gruppendynamik gestärkt.“ (Liliana Scharinger, 6a) 

 „Uns wurden auf eine spielerische Art die Menschenrechte nähergebracht.“ (Katharina Postl, 6a) 

 „Der Workshop hat unser Verständnis für Menschenrechte gefördert und die Wichtigkeit dieser verdeutlicht.“ (Caroline Wazlawik, 6a) 

 „Die verschiedenen Spiele brachten uns nicht nur die Menschenrechte bzw. Amnesty International selbst näher, sondern förderten auch unser Verständnis für diese.“ (Anna-Sophie Krottendorfer, 6a) 

 Text und Fotos: Mag. Peter Schnaubelt