In der Nacht vor Allerheiligen, englisch „all hallows eve“ (wörtl. „Allerheiligen Vorabend“), aus dem das Wort „Halloween“ entstanden ist, beging die Pfarre Horn mit der „Nacht der 1000 Lichter“ einen besinnlichen Abend. Statt „Süßes oder Saures“ bot dieser Abend bei Kerzenschein Möglichkeiten zur Einkehr und zum Nachdenken.

Auch Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums waren dabei. Anabel Sprung, Angelina Groiß, Elena Halbrainer, Anna-Sophie Kalab und Sarah Ranftl (5A) bereiteten mit ihren Religionslehrern, Christian Jordan, Pater Clemens Hainzl und Manuela Kopper, eine Station auf dem Friedhof der Stefanskirche in Horn vor. Auch Valentin (2C) und Matthias Perneder (4B) halfen beim Aufbau. In der Leichenhalle stellten sie ein Labyrinth aus hunderten Lichtern auf und luden die Besucher ein, dieses zu durchwandern und dabei über ihr eigenes Leben nachzudenken. Zur weiteren Besinnung lasen die Jugendlichen zu leiser Musik Meditationsgedanken vor, die sie vorher im Religionsunterricht formuliert hatten. So konnte man zum Beispiel darüber sinnieren: „Ein Labyrinth hat immer eine Mitte, die das große Ziel im Leben darstellt. Was ist für Sie dieses große Ziel?“ oder „Sich auf den Weg machen ist etwas anderes, als über den Weg nachzudenken. Warum sind Sie heute hier auf den Friedhof gekommen?“

Die Jugendlichen des Gymnasiums bekamen viele positive Rückmeldungen von den Besuchern der „Nacht der 1000 Lichter“. Sie wurden sehr gelobt für ihr Engagement und ihre Bereitschaft, in der Kälte einer Oktobernacht für mehrere Stunden im Freien zu verbringen, um anderen Menschen eine Einstimmung auf Allerheiligen zu bereiten.

Text und Fotos: Manuela Kopper