Der Wings for Life World Run ist ein seit 2014 jährlich im Mai auf 34 oder 35 Strecken in 33 Ländern weltweit zeitgleich stattfindender Wohltätigkeitslauf. Heuer wurde er am 9. Mai ausgetragen. Motto ist: „Laufen für die, die nicht laufen können“. Über die gemeinnützige Wings-for-Life-Stiftung fließen 100 % der Einnahmen, die durch die Startgelder lukriert werden, an die Rückenmarksforschung mit dem Ziel Querschnittlähmung heilbar zu machen. Gegründet wurde diese Stiftung 2004 von Heinz Kinigadner (österr. Motorsportlegende) und Dietrich Mateschitz (Miteigentümer der Red Bull GmbH). 

Beim Wings for Life World Run starten alle Teilnehmer weltweit zur selben Zeit. Dabei ist es unwichtig, ob man Spitzensportler, Hobbyläufer oder blutiger Anfänger ist. Eine Ziellinie gibt es nämlich nicht. Stattdessen setzt sich 30 Minuten nach dem Start das Catcher Car in Bewegung und überholt die Läufer und Rollstuhlfahrer nach und nach.  

Wir nahmen heuer über eine App am World Run teil, was uns erlaubte, an einem beliebigen Ort zu laufen. Kurz nach dem alle Teilnehmer*innen weltweit zur selben Zeit gestartet waren – wir um 13:00 Uhr Ortszeit bei gleißendem Sonnenschein, Läufer*innen auf Hawaii um Mitternacht mit Stirnlampe – nahm ein virtuelles Catcher Car die Verfolgung auf. 

Eine tolle globale Veranstaltung, mit über 180 000 Teilnehmer*innen und wir waren ein Teil davon. Unser 10 – köpfiges BG Horn Team - das aus Lehrer*innen, Schüler*innen und Absolvent*innen bestand - konnte bei der erstmaligen Teilnahme 237 Euro spenden, jedes Mannschaftsmitglied lief im Schnitt 14,74 km. Wir hatten viel Freude und werden auch nächstes Jahr wieder mit dabei sein. 

Übrigens: Aron Anderson aus Schweden wurde globaler Sieger mit der unglaublichen Laufdistanz von 66,85 Kilometern. 

 Text: Herbert Schöchtner